Stadtteilfeuerwehr Dresden Bühlau
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Die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Dresden- Bühlau
1. Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr   Über das Feuerlöschwesen in Bühlau ist bis zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr im Jahr 1901 wenig bekannt. Obwohl der Ort durch verheerende Kriege der früheren Jahrhunderte und deren Auswirkungen betroffen war, sagt die Chronik über Brandbekämpfung oder andere Hilfeleistungen nichts aus. Aus den Unterlagen des Stadtarchivs Dresden geht für den Vorort Bühlau lediglich hervor, dass sich schon 1808 ein steinernes Spritzenhaus vor dem Grundstück Quohrener Straße 17 und 19 befand. Es ist anzunehmen, dass auch vor dieser Zeit geeignete Bürger und Handwerker nach den schon im Mittelalter bestehenden Feuerlöschordnungen verpflichtet wurden, bei Feueralarm tatkräftig mitzuhelfen, um Brände zu löschen. Weiterhin heißt es in den genannten Unterlagen, dass 1818 die Bühlauer Feuerspritze repariert wurde und das man später(1899)  zur Aufbewahrung der Feuerleiter ein Leiterhaus gegenüber dem Grundstück Quohrener Straße 42 errichtete. Dieses deutete darauf hin, dass zumindest im 19. Jahrhundert ein Feuerlöschtrupp existierte. Das Bedürfnis zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr für Bühlau wuchs mit der dichteren Bebauung  des Ortes Bühlau. Die Einwohnerzahl betrug um die Jahrhundertwende nahezu 3000 Bürger. Deshalb beschloss im Jahr 1898 der Turnverein Bühlau, so wie es auch in anderen Gemeinden üblich war, eine Turner- Feuerwehr ins Leben zu rufen und reichte beim Gemeinderat ein diesbezügliches Gesuch ein. Die Genehmigung hierzu wurde zwar nicht sofort erteilt, führte aber am 9. März 1901 zum Beschluss des Gemeinderates, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Durch Herrn Gemeindevorstand Richard Hofmann wurde 7 Wochen nach der Beschlussfassung, am 27. April 1901, eine öffentliche Versammlung einberufen, die das Ziel hatte, einmal die Bürger von dem Vorhaben zu informieren und zum anderen eine geeignete Wehr für Bühlau zu gründen. Auf die Aufforderung des Gemeindevorstandes, freiwillig in der Wehr mitzuarbeiten, meldeten sich spontan 14 Personen. Insbesondere waren es ansässige Handwerker, die von dem Anliegen begeistert waren. Die Aufgaben, Rechte und Pflichten wurden in einer so genannten "Verpflichtungsformel" und in einem Grundgesetz fixiert und am 17. September 1901 durch den Gemeindevorstand bestätigt. Für die Leitung und Führung der Mannschaften der gegründeten Wehr wurden aus dem Personenkreis der gemeldeten jungen Leute folgende drei Handwerksmeister ausgewählt: 1. ein Hauptmann ( Hugo Schild, Schlossermeister) 2. ein Steigerzugführer ( Hugo Illgen, Maurer & Zimmerermeister) 3. ein Spritzenzugführer ( Max Mildner, Tischlermeister) Die Ausrüstung bestand einzig und allein aus einer 4- rädrigen Saug und Druckspritze mit tief hängendem Wasserkasten ( Zylinderwände 110 mm), die später mit einer Pferdebespannung komplettiert wurde, 405 m Schlauchleitung, 2 Hakenleitern, 5 Abstellleitern sowie einen handgezogenen Hydrantenwagen. Für die  Bereitstellung der Pferde verpflichtete man dazu Bauern der Ortschaft Bühlau. Ende des Jahres 1901 verfügte die Wehr über 3 Hauptmänner, 1 Feldwebel, 1 Sektionführer, 6 Mann Steiger, 16 Mann Druckleuten und 3 Signallisten. Es war damit zu rechnen, dass sich in kürzester Zeit sowohl der Personalbestand erhöht als auch die Ausrüstung für die Feuerwehr erweitert werden muss. Deshalb wurde schon im Herbst des Gründungsjahres ein neues Spritzenhaus auf dem Grundstück Quohrener Straße 30 erbaut und der Freiwilligen Feuerwehr übergeben. 1902 errichtete man hinter diesem Spritzenhaus einen neuen Steigerturm. Beide Bauten entstanden unter tatkräftiger Mithilfe der Bühlauer Feuerwehrkameraden. Die Uniformen der Wehrmitglieder bestanden aus grauen Leinwandjacken mit schwarzen Knöpfen und weißen Hosen, so wie in ganz Deutschland üblich war. Die Spritzenmannschaften trugen einfache Lederhelme und die Rettungsmannschaften Pickelhauben. Die Ausbildung der Kameraden erfolgte nach technischen Unterweisungen insbesondere an öffentlichen Gebäuden. mit dem Handzug wurde der Hydrantenwagen zum entsprechenden Einsatzort gebracht, um die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden. Aber auch in den einzelnen Wohnstätten wurden Belehrungen der Bürger zum richtigen Verhalten bei einem Brandausbruch durchgeführt. Jährlich erfolgten Inspektionen und Überprüfungen des Ausbildungsstandes der Freiwilligen Feuerwehr, so auch am 12. Juli 1908 auf dem Schulhof in Bühlau. Der Vertreter des Landesausschusses Sächsischer Feuerwehren nahmen unter dem Vorsitz des Herrn Branddirektors Oeser aus Meißen die Übungen nach dem damals gültigen Exerzierreglements ab und erteilten dem Korps in einem Zeugnis folgende Noten: Fußübung    2 Steigerübung    2 Hydrantenübung    1 Spritzenübung    1 Sturmangriff    1
erstes Gerätehaus auf der Quohrener Straße Grundgesetz von 1901
 2. Die Entwicklung der jungen Wehr zu einer starken Einsatzgruppe   Wie die Zeugnisse aus der damaligen Zeit ausweisen, qualifizierte sich die Bühlauer Wehr in den folgenden Jahren nach ihrer Gründung zu einer verlässlichen Feuerlöschgruppe. Die durchgeführten Einsätze bewiesen, das die Kameraden in der Lage waren, die anstehenden Aufgaben in dem immer größer werdenden und sich zum Kuraufenthaltsort entwickelnden Bühlau zu bewältigen. Es konnten Brände erfolgreich bekämpft und Hilfeleistungen jeglicher Art durchgeführt werden. Auch für die weitere Umgebung des Ortes war die Bühlauer Wehr zuständig. Die Einsätze wurden in Brandberichten festgehalten. Im Fischerschen Grundstück des Ortes Weißig wurde am 8. Juni 1902 gemeinsam mit anderen Wehren ein Gebäudebrand gelöscht. Trotz des relativ langen Anrückewegs war in diesem Fall die Bühlauer Feuerwehr als erste am Einsatzort und konnte demzufolge auch als erste Löschwasser bereitstellen. Auch Übungen im größeren Umfang wurden mit verschiedenen Wehren und Rettungsdiensten vorbereitet, durchgeführt und bewertet. Der Personalbestand der Wehr wuchs zunehmend und die Ausrüstung musste ständig erweitert werden. Geselligkeit wurde unterstützt durch eine eigene Musikkapelle, die nicht nur zu Feuerwehranlässen auftrat, sondern auch bei gegebenen Anlässen innerhalb und  außerhalb Bühlaus, wie z.B. beim "Vogelschießen", bei Stiftungs- und Familienfesten und bei verschiedenen Veranstaltungen im und vor dem Kurhaus Bühlau spielte. Bald merkte man, dass das Spritzenhaus auf der Quohrener Straße nicht mehr den ständig wachsenden Anforderungen entsprach. Außerdem lag das Gebäude für Bühlau mit seinen Ortsteilen Neubühlau und Grund sehr dezentralisiert. Am 29. Juni 1914 wurde deshalb mit dem Neubau eines Feuerwehrgerätehauses auf der heutigen Neukircher Straße 1 begonnen. Bereits nach einjähriger Bauzeit konnte dieses Gebäude der FFw übergeben werden. Es wurde nach den modernsten Richtlinien gestaltet und verfügt über 3 Geräte- und Fahrzeughallen sowie über entsprechende Räume für die theoretischen Schulungen und Ausbildungen. Im Obergeschoss wurden Dienstwohnungen für Feuerwehrkameraden eingerichtet. Heute sind im Obergeschoss der neue Clubraum, die Küche, das Wehrleiterzimmer sowie die Räume der Jugendfeuerwehr und der Tagesmutti untergebracht. Während des ersten Weltkrieges war allerdings die kontinuierliche Arbeit der Feuerwehr durch Einberufungen der Kameraden zum Kriegsdienst gestört. Teilweise musste sogar die Bühlauer Gemeindevertretung Aufgaben des Brandschutzes mit übernehmen. Erst als die zum Wehrdienst eingezogenen Männer und Jugendlichen aus dem Krieg 1918 in die Gemeinde zurückkehrten, gelang es dem Tierarzt Dr. Lohse mit dem Personalbestand und weiteren geeigneten Bühlauer Bürgern wieder eine einsatzfähige Wehr aufzubauen. Als Feuerwehrhauptmann wurde der Baumeister Georg Pötzsch vorgeschlagen und gewählt. Das Emblem der nunmehr Städtischen Freiwilligen Feuerwehr Bühlaus  wurde in Anlehnung an das Ortswappen neu gestaltet und zierte die Fahne und eine Anstecknadel für die FFw. Als Ausrüstung standen dem Steigerzug eine mechanische ausziehbare Leiter zur Verfügung und die Wehr konnte sich später in Folge der Eingemeindung Bühlaus zur Stadt Dresden im Jahre 1921 durch weitere moderne Gerätschaften präsentieren. Dazu zählte vor allem die erste Motorspritze Modell "Siegerin" von 1927. Aus dem Jahresbericht von 1927 geht z.B. hervor, dass die Bühlauer Wehr erfolgreich die Großfeuer in Weißig (Scheunenbrand am 18. März), auf der Quohrener Straße 29 (Scheunenbrand am 13. August) und im Rittergut Helfenberg (Großfeuer am 15. September) bekämpfte. Die eigentliche Modernisierung wurde aber durch die Bereitstellung eines neuen Fahrzeuges am 19. Dezember 1931 eingeleitet. Mit diesem 50 PS Mercedes konnten die körperlichen Anstrengungen der Kameraden stark vermindert werden und man war bedeutend schneller am Einsatzort als mit der pferdegezogenen Spritze.
Musikkapelle der FFw Dresden Gerätehaus 1914 in der Neukircher Straße
3. Die Freiwillige Feuerwehr Bühlau während des 2. Weltkrieges und in der Nachkriegszeit   Im Jahr 1936 begann die Neuordnung des gesamten Feuerlöschwesens in Deutschland. Alle Freiwilligen Feuerwehren wurden infolge des Reichsluftschutzgesetzes in den Luftschutz einbezogen und arbeiteten nach einer neu beschlossenen Satzung. Die Feuerwehrleute erhielten neue einheitliche Uniformen sowie neue Dienstgradbezeichnungen und führten ihre Dienste nach einer militärischen Ordnung durch. Des Weiteren wurde die Wehr beim Amtsgericht Dresden in das Vereinsregister eingetragen. Dies traf selbstverständlich auch alles für die FFw Bühlau zu, so das in der Vorkriegszeit ihre gesamte Dienstdurchführung insbesondere auf den Luftschutz ausgerichtet war. Die Alarmierung zu Luftschutzübungen wurde im Gegensatz zur gewöhnlichen Alarmierung durch dreimalige Sirenenabläufe vorgenommen. Danach hatten sich alle aktiven Mitglieder zur Einteilung für Wehraufgaben, gemäß eines Besetzungsplanes, einzufinden. Anschließend erfolgte der Abmarsch mit entsprechenden Gerätschaften und Ausrüstungsgegenständen zu einem der 4 Luftschutzbezirke, in denen dann gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr die Einsatzaufgaben zu erfüllen waren. Diese Verfahrensweise galt auch bei benachbarten Städtischen Feuerwehren, wie weißer Hirsch und Loschwitz. Die Alarmbereitschaft wurde später durch einen gesonderten Befehl des Feuerpolizeiamtes aufgehoben. Trotzdem konnte der Dienstbetrieb der FFw Bühlau innerhalb der neuen Feuerschutzpolizeiverordnung zunächst noch vollständig aufrecht erhalten werden. Das schlägt sich beispielsweise auch in der Bereitstellung eines Fahrers für den sgn. Waldbrandwagen des Forstamtes nieder. Die Verantwortlichkeit für den Brandschutz in der Dresdner Heide wurde damit erhöht. Eine Lähmung der Aktivitäten brachten jedoch die Kriegsjahre. Mitte des Jahres 1939 wurden viele aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bühlau zur Wehrmacht eingezogen. Die noch am Ort verbliebenen Kameraden wurden alle mit Beginn des 2. Weltkrieges am 1. September 1939, einschließlich der gesamten Ausrüstung und des Fahrzeuges, vorübergehend zum Sicherheits- und Hilfsdienst verpflichtet und an verschiedenen Einsatzorten in der Stadt Dresden stationiert (z.B. in der Wache Löbtau und Nieritzstraße oder im Waldschlösschen). Dadurch musste der gesamte Dienstbetrieb der Feuerwehr im Ort Bühlau eingestellt werden. Eventuelle Brandeinsätze wurden von der Berufsfeuerwehr übernommen, obwohl diese wegen des langen Anfahrtsweges viel später am Einsatzort eintraf. Ende 1939 bis Anfang 1940 kamen zwar die Kameraden mit dem eigenen Feuerwehrfahrzeug und den Ausrüstungen von den verpflichteten Orten zurück, standen aber vielfach durch die sofortige Einberufung zur Wehrmacht nicht mehr der Feuerwehr zu Verfügung. Ein ordnungsgemäßer Dienstablauf und eine Einsatzbereitschaft der Wehr war daher während der gesamten Kriegsjahre nicht mehr gewährleistet. Außerdem diente ein Großteil der Räumlichkeiten des Gerätehauses weiterhin dem Kindergarten Bühlau. In den Wirren der ersten Tage nach Kriegsende wurden die gesamten Ausrüstungs- und Bekleidungsgegenstände sowie das Inventar der Feuerwehr aus dem Gerätehaus geplündert und das Fahrzeug der Feuerwehr aus dem Gerätehaus entwendet. An eine Dienstaufnahme der Wehr in den Jahren 1945/46 war absolut nicht zu denken, zumal sich die meisten Feuerwehrkameraden auch noch in Kriegsgefangenschaft befanden. Somit wurde auf Beschluss des Rates der Stadt Dresden der Dienstbetrieb der Freiwilligen Feuerwehr Dresden- Bühlau am 30. April 1946 eingestellt.
 4. Der Neuaufbau der FFw Bühlau ab 1959   Am 7. November 1958 fanden sich 10 junge Bürger Bühlaus zusammen, um eine einsatzfähige Wehr wieder aufzubauen. Dazu gehörten Werner Hölzel, Jürgen Grüttmöller, Herbert Illgen, Kurt Illgen, Manfred Jacob, Rudolf Kretschmar, Karl Heinz Rath, Klaus Stryj, Helmut Thiele und Wolfgang Veollmer. Wenige Zeit später wurden die Kameraden Siegfried Däbritz, Dieter Eckhardt, Siegfried Feitenhansl, Heinz Fleischer, Walter Furkert, Werner Hofmann, Günther Köhn, Werner Müller, Gerhard Porsche, Horst Schmoll, Hans Schurig, Alfred Trepte, Axel Vogt und Wolfgang Woidt Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bühlau. Zur Ausführung der Ausbildung übergab der Rat der Stadt Dresden einen Schulungsraum und eine Fahrzeughalle im Gerätehaus Bühlau( der Hauptteil der Räumlichkeiten im Feuerwehrhaus war an die Polizei Dresden als Gästehaus vergeben), eine Handzug- Tragkraftspritze mit vollständiger Ausrüstung sowie Kleingerät und persönliche Ausrüstungsgegenstände für die Kameraden. Das Ausbildungsniveau wurde ständig durch Schulungen unter Leitung der Berufsfeuerwehr und durch erfahrene Kameraden der neu aufgebauten Wirkungsbereichsleitung( Vereinigung der Ortschaften Nieder- und Oberpoyritz, Pillnitz, Söbrigen, Hosterwitz und Bühlau, die später als Dresden Ost 1 benannt wurde) sowie durch Besuche von Gruppenführer- und Maschinistenlehrgängen in der Berufsfeuerwehr erhöht. Immerhin konnte zur ersten Überprüfung der Wehr am 6. September 1959 der FFw Bühlau für ihre Einsatzbereitschaft und ihre erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie für die innere Ordnung und die Pflege der Gerätschaften von der Wirkungsbereichsleitung die Note "Gut" vergeben werden. Es wurden im Jahr 1959 insgesamt 1420 Dienststunden geleistet und dabei das erworbene Wissen im Vorbeugendem Brandschutz und bei ersten Einsätzen angewandt. Schwerpunktobjekte im Einsatzbereich waren vor allem Objekte der Land- und Viehwirtschaft und die Dresdner Heide diesseits der Radeberger Straße. Die geographische Lage des Ortes Bühlau mit den stark unterschiedlichen Höhenlagen( Oberdorf Quohren und Bühlauer Grund), erforderte besondere Leistungen und Anstrengungen. Mit dem übergebenen TSA- Handzugwagen war es kaum möglich in angemessener Ausrückezeit den entsprechenden Einsatzort zu erreichen. Deshalb wurde schon im Folgejahr 1960 vom Rat der Stadt Dresden die Ausrüstung spürbar vervollständigt. Es wurde ein Löschfahrzeug LF 25, allerdings stark reparaturbedürftig, Kleinwerkzeug sowie persönliche Ausrüstungsgegenstände bereitgestellt. Nach vollständiger in Eigenleistung ausgeführter Reparatur des Fahrzeuges wurde dieses ab Juni 1961 in dienst gestellt und diente bereits am 6. Oktober 1961 beim Ablöschen eines Scheunengroßbrandes im Ort Weißig bei Dresden. Die FFw Bühlau entwickelte sich kurzzeitig zu einer anerkannten und gut ausgebildeten Freiwilligen Feuerwehr. Sowohl der Personalbestand als auch die Ausrüstung und Technik wuchs ständig. Der Verantwortungsbereich wurde stark erweitert und die Sachkenntnis über Detailfragen des Brandschutzes erhöht. Schon im Jahr 1961 wurden 60 Brandschutzkontrollen in Betrieben, Gaststätten, Schulen und Kindergärten durch einen Personalbestand von 20 Kameraden durchgeführt. Weiterhin wurden Sicherheitskontrollen im Operettentheater Leuben vor und während der Aufführung durchgeführt, was auch derzeit noch im 6- wöchigen Rhythmus jeweils für Vorstellungen innerhalb einer Woche stattfindet. Der FFw wurden weitere Schwerpunktobjekte zur Mitbetreuung im Vorbeugenden Brandschutz zugeteilt. Diese betrafen den Fernsehturm in Wachwitz, das Staatstheater Großes Haus, den Pionierpalast Schloss Albrechtsberg, die Standseilbahn Loschwitz - Weißer Hirsch, die Schwebebahn Loschwitz - Oberloschwitz und Krankenhauseinrichtungen. Im Ernstfall und bei Übungen waren auf Anweisung der Einsatzleitung die entsprechenden Objekte mit zu besetzen. Zur Alarmierung der Kameraden für den Einsatzfall wurde eine Sirene auf dem Dach des ehemaligen Rathauses ( heute ist da die Bibliothek untergebracht ) installiert. Eine merkliche Verbesserung der Ausrückezeiten zum Einsatzort war durch den Neubau des Doppelwohnhauses für 12 Feuerwehrkameraden auf der Neukircher Straße gegeben. Für den schnellen Aufbau des Gebäudes trug eine beträchtliche Anzahl von Eigenleistungen für Schachtarbeiten, Abwasserrohrverlegung, Hilfsarbeiten beim Gesamtaufbau, insbesondere bei der Erstellung des Dachstuhles, bei. Zur Unterstützung der Baufirma Sterneck haben sich die Kameraden Herbert Illgen, Horst Schmoll und Klaus Stryj verdient gemacht. Insgesamt wurden von den Kameraden, auch von denen, die nicht in das Wohnhaus einzogen, zahlreiche freiwillige unbezahlte Aufbaustunden geleistet. Trotzdem stand der Feuerwehrdienst hierbei stets an erster Stelle. Bedingt durch lang anhaltende Trockenheit im Frühjahr 1964 kam es zunächst  zu einem Wiesenbrand bei der Firma Hippe auf der Grundstraße, anschließend wurden Brandschutzkontrollen in der Dresdner Heide durchgeführt, um eventuelle Entstehungsbrände durch Selbstentzündung zu erkennen. Während dieser Kontrollen wurde die Wehr zur Bekämpfung eines im Revier Stausee/ Heidemühle entstandenen und sich in minutenschnelle entwickelnden Großbrandes alarmiert. Stundenlang waren hierbei 18 Kameraden Bühlaus gemeinsam mit Kameraden anderer Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr Dresden im Einsatz.
Neubeginn 1960 Neubau Feuerwehrwohnhaus in der Neukircher Straße
5. Die 70er und 80er Jahre   Aus dem Jahresbericht geht hervor, dass sich die Freiwillige Feuerwehr Bühlau zu einer in der Stadt Dresden anerkannten und führenden Einsatzabteilung qualifiziert hat, die auch über eine Tageseinsatzgruppe verfügt. Die Ausrückezeit, d.h. die Zeit von der Alarmierung bis zum Verlassen des vollständig ausgerüsteten und mit einer Einsatzgruppe besetzten Fahrzeuges aus der Fahrzeughalle, betrug jederzeit, auch nachts, nur ca. 2 - 3 Minuten. Neben den Hilfeleistungen, Einsätzen, Schulungen, Sicherheitsdiensten im Operettentheater Leuben wurde von den Kameradinnen und Kameraden monatlich 2 Ausbildungsdienste und eine Alarmübung durchgeführt. Für letztere Ausbildungsvariante wurden Schwerpunktobjekte im Ausrückebereich des Ortes gewählt wie Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Betriebe, Geschäfte, Gaststätten, Objekte aus Land- und Viehwirtschaft, der Dresdner Heide mit forstwirtschaftlichen Betrieben oder Krankenhauseinrichtungen der Dresdner Ortsteile Oberloschwitz und Weißer Hirsch. Die Organisation zur Durchführung dieser Übungen und Ausbildungen lag über 20 Jahre in den Händen von Kamerad Siegfried Däbritz in seiner Funktion als Ausbildungs- und Schulungsleiter. Darüber hinaus wurden an den von der Stadt Dresden zugewiesenen Schwerpunktobjekten oft auch gemeinsam mit den Freiwilligen Nachbarfeuerwehren des Wirkungsbereiches Dresden Ost 1 Übungen durchgeführt. In der Leitung des Wirkungsbereiches arbeiteten langjährig die Bühlauer Kameraden Herbert Illgen, Werner Müller und Wolfgang Woidt. Dazu kamen die jährlichen Überprüfungen durch die Leitungen des Wirkungsbereiches und der Berufsfeuerwehr, der durchzuführenden Wettkämpfe im Kreis- und Bezirksmaßstab und hunderte Brandschutzkontrollen in den Wohnbereichen Bühlaus. Hier machte sich insbesondere der Kamerad Hort Schmoll verdient. Das Ergebnis der Massenkontrollen wirkte sich stark auf die Brandsicherheit im Ort aus. Brandschutzmäßigen Missstände konnten beseitigt werden und die Bereitschaft der Einwohner zu einem brandschutzgerechtem Verhalten in den Wohnstätten wuchs. Weiterhin war die Wehr an den jährlichen Wohnbezirks- und Sportfesten oder an Schul- und Kindergartenveranstaltungen, z.B. "Tag der offenen Tür" aktiv durch Vorführübungen, Brandschutzkontrollen und Brandwachen sowie Ausstellungen von Feuerwehrtechnik und Ausrüstungsgegenständen beteiligt. Für all diese Vorbereitungen und die eigenen Schulungen der Kameraden reichten die monatlichen zwei Diensten mit je 2 - 3 Stunden nicht mehr aus, zumal dazu noch die notwendigen Ausbildungen der neu gegründeten Gruppen der Feuerwehrkameradinnen und der Jungen Brandschutzhelfer kamen. Weiterhin waren eine enorme Anzahl von Eigenleistungen bei der Durchführung von Reparaturen am Fahrzeug, an Geräten und Ausbildungsgegenständen zu erbringen, um die Einsatzbereitschaft jederzeit zu gewährleisten. Deshalb wurden gezielt Sonderdienste für Veranstaltungen außerhalb des planmäßigen Feuerwehrdienstes eingerichtet. Mit der Zunahme des Personalbestandes und der Vervollkommnung der Feuerwehrtechnik machte sich nach weiterer Zusprache von Räumlichkeiten im Gerätehaus durch die Stadt Dresden Ende der 70er Jahre ein umfangreicher Umbau des Gerätehauses zwecks Erweiterung erforderlich. Dazu waren ebenfalls erhebliche freiwillige Eigenleistungen zu erbringen. Von der Vielfalt der Einsätze, Hilfeleistungen und Ausbildungen sind in einer Übersicht hier oben links auszugsweise wesentliche Aktivitäten aufgeführt.
Ereignisse 1959 - 1999
 6. Die Entwicklung und Aktivitäten der Wehr bis 2001   Die im vorhergehenden Abschnitt beschriebenen Aktivitäten des Personalbestandes der FFw Bühlau, für eine zu jeder Zeit einsatzfähigen Gruppe, setzte sich mit wenigen Änderungen in den Jahren nach der Wende bis zum heutigen Tag fort. Die Schwerpunktobjekte im Ausrückebereich waren nunmehr den neuen Brandschutzanforderungen anzupassen, die eigene Ausbildung und Schulung der Kameradinnen und Kameraden musste deshalb erweiterte und vervollständigt werden. Die Aus- und Weiterbildungsdienste werden mit eigener Technik zweimal monatlich im Gerätehaus Bühlau oder in dem neu eingerichteten Ausbildungszentrum der Feuerwache 2 in Übigau durchgeführt. In dieser modernsten Ausbildungsstätte Deutschlands können beispielsweise Atemschutztraining auf einer Teststrecke und Rettungsübungen an einem Steigerturm durchgeführt oder in einem "Brandhaus" Brandeinsätze simuliert werden. Erfahrene Kameraden der Berufsfeuerwehr, zu denen gute kameradschaftliche Kontakte bestehen, unterstützen die Ausbildung in vorbildlicher Weise. Um den hohen Anforderungen, die an einen Feuerwehrmann gestellt werden, gerecht zu werden, müssen neu eingestellte Kameraden eine Grundausbildung mit 70 Unterrichtsstunden und eine zweijährigen Praxisausbildung absolvieren. Die Alarmierung der Einsatzgruppe erfolgt über persönliche Funkalarmempfänger der Kameraden, weswegen die Sirenenalarmierung eingestellt wurde. Die neue Technik erfordert nicht nur höhere Sachkenntnis, sondern vor allem auch größere Räumlichkeiten im Gerätehaus. In ca. 6000 Arbeitsstunden wurde ein genereller Hallenumbau in Eigenleistung verwirklicht, so das zwei gut ausgerüstete Löschfahrzeuge in einer Halle Standplätze fanden. Damit können bei Alarmierung jetzt zwei Einsatzgruppen gleichzeitig zum Einsatzort ausrücken. In die Umbaumaßnahmen wurden auch Erweiterungen der Schulungs- und Ausbildungsräume sowie der Sanitäreinrichtungen einschließlich einer kleinen Versorgungsküche einbezogen. Die derzeitige Mitgliederzahl besteht aus 40 Kameradinnen und Kameraden sowie 10 Jugendlichen innerhalb der Jugendfeuerwehr (Stand 2007). Die Einsatzbereitschaft ist Tags wie nachts jederzeit gewährleistet. Ein Höhepunkt in der Geschichte der FFw Bühlau war die durch den Pfarrer der Bühlauer Michaelskirche, Herrn Dr. Mattias Krügel, zelebrierte Weihe der neuen Feuerwehrfahne am 10. Oktober 1998. In einem festlichen Gottesdienst wurde die Fahne nach der Weihe der Gemeinde in Anwesenheit des Landtagspräsidenten Sachsen, Herrn Erich Iltgen, des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Dresden, Herrn Dr. Herbert Wagner, des Ortsamtsleiters Loschwitz, Herrn Peter Rauch, der Stadträtin Dresdens, Frau Christa Müller, des Direktors der Feuerwehr Dresden, Herrn Rolf Gretzschel, des Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Dresden e.V., Herrn Bl. Klaus- Karsten Kirchhöfer und weiterer Persönlichkeiten benachbarter Feuerwehren, durch den Wehrleiter der Bühlauer Feuerwehr, Kamerad Obm. Ulrich Thielemann, vorgestellt.
Umbau Fahrzeughallen Vorderseite Rückseite
7. Von den "jungen Brandschutzhelfern" zur Jugendfeuerwehr   Das Interesse für Feuerwehrautos und ihrer Technik findet besonders bei Kindern großen Anklang. Ständig waren Kinder und Jugendliche in unmittelbarer Nähe, wenn die Bühlauer Feuerwehr Übungen und Hilfeleistungen durchführte oder zu Einsätzen ausrückte. So kam es 1963 unter der Obhut der Kameraden Kurt Illgen und Werner Hofmann zur Gründung einer Kinder- und Jugendgruppe in der FFw Bühlau. Die ersten 8 Kinder im alter von 8 - 10 Jahren wurden mit brandschutzgerechtem Verhalten vertraut gemacht. Die Technik und Ausrüstung die zu Verfügung gestellt werden konnte, bestand aus einer Tragkraftspritze TS 3 mit Hänger, aus Schlauchmaterial und nötigen Wasserarmaturen sowie einigen Kleingerät. Nach relativ kurzer Zeit konnten damit schon erste Übungen durchgeführt werden. Bereits 1965 betrug die Anzahl der Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 16 Jahren 16 bis 25. Das Interesse bei der Gruppe für die Feuerwehr wuchs dank der guten Ausbildung zunehmend. Der Lehrplan innerhalb der Schulausbildung beinhaltete Arbeitsgemeinschaften der verschiedensten Art. So kam es auch, dass die Leitung der Bühlauer Schule, die für diese Brandschutz- Kindergruppe schon seit geraumer Zeit Interesse zeigte, im Jahr 1970 diese als Arbeitsgruppe "Junge Brandschutzhelfer" übernahm. Das hatte den besonderen Vorteil, dass eine finanzielle Unterstützung für die Ausbildung und Ausrüstung erfolgen konnte. Die Kinder wurden mit Schutzanzügen und Helmen eingekleidet. Für gute Ergebnisse bei der feuerwehrpraktischen Ausbildung konnte zu gegeben Anlässen Urkunden, Bücher oder Prämien vergeben werden. Die Ausbildung und Schulung war weiterhin neben schulisch organisiert und wurde von Kameraden der FFw Bühlau übernommen. Sie war inzwischen so weit fortgeschritten, dass ab 1975 eine Teilnahme an Feuerwehrkampfsportveranstaltungen angemeldet werden konnte. Nach eifrigen Arbeiten in Trainingsstunden konnte die Gruppe bei verschiedenen Feuerwehrdisziplinen bald erste und zweite Plätze erkämpfen. Es folgten Auszeichnungen mit der goldenen "Eins" im Feuerwehrsport. Die nun sehr qualifizierte Gruppe wirkte nach weiterer Ausbildung in der Öffentlichkeit. Beispielsweise wurde innerhalb des Vorbeugenden Brandschutzes Kontrollen auf diesem Gebiet in der Schule durchgeführt. weiterhin war es durch die gute Arbeit dieser Gruppe möglich, Erfahrungsaustausch und Beziehungen zu anderen Gruppen aufzunehmen. So entstand die Patenschaft zu Zella Mehlis in Thüringen. Die Teilnahme an gemeinsamen Feuerwehrsportausscheiden, der Besuch von Sehenswürdigkeiten und Museen waren neben einem Erfahrungsaustausch Inhalt von mehrtägigen Zusammenkünften. Kurz nach der Wende 1989/90 entstand eine weitere Patenschaft, die mit ähnlichen Aktivitäten zwischen Bühlau und Schwalmstadt- Treysa abgeschlossen wurde. Einer der Höhepunkte waren die Begegnungen von Jugendfeuerwehrkameraden in Treysa. Zu gegebener Zeit war es möglich, die 16jährigen Brandschutzhelfer auf eigenen Wunsch in die FFw Bühlau als Feuerwehrkameraden zu übernehmen. Das Ausbildungsniveau dieser Jugendlichen war Dank ihres langjährigen Ausbilders, Werner Hofmann, so hoch, dass nach wenigen zusätzlichen Stunden eine sofortige Aufnahme im aktiven Feuerwehrdienst gegeben war. Im Laufe der Zeit entwickelten sich einige Kameraden zu führenden Feuerwehrmännern der FFw Bühlau und sind noch heute im Dienst tätig. Einige nahmen sogar als gut ausgebildete Feuerwehrleute die Arbeit in den Berufsfeuerwehren der Städte Dresden und Berlin auf. Nach der Wende wurde die Arbeitsgruppe "Junge Brandschutzhelfer" in die "Jugendfeuerwehr" übernommen, die bis 2008 von der Kameradin Christine Beetz und ihren fleißigen Helfern mit großem Erfolg geleitet wird. Seit März 2008 ist Martin Hickmann neuer Jugendfeuerwehrwart! Alle Kinder und Jugendlichen sind der Vorschrift entsprechend modern eingekleidet und führen ihre Ausbildung vorwiegend an den beiden Feuerwehrfahrzeugen und in eigenen Räumlichkeiten durch. Seit 2011 findet Anfang Herbst ein Berufsfeuerwehrtag statt. An diesem Tag werden 24 Stunden wie auf einer Feuerwache der Berufsfeuerwehr absolviert. Es wird das ganz normale Leben auf einer Wache dargestellt. Vom Kochen über Ausbildungseinheiten bis zu verschiedenen Einsätzen wird alles von den jungen Kameraden selbst erbracht.
Jugendfeuerwehr 1991 Jugendfeuerwehr 2012
8. Die ehrenamtliche Arbeit unserer Frauen in der FFw Bühlau   Was zu Gründerzeiten der FFw Bühlau noch völlig indiskutabel war, wurde am 22. August 1969 in Bühlau Wirklichkeit. Es machte sich dringend erforderlich, in der Freiwilligen Feuerwehr Bühlau eine Frauenlöschgruppe zu gründen, um insbesondere die anstehenden Aufgaben im Vorbeugenden Brandschutz zu erfüllen. Nur die Freiwilligen Feuerwehren konnten gute und sehr gute Ergebnisse auf allen Gebieten erzielen, die unter anderem auch auf eine im Brandschutz wirksame Frauenlöschgruppe verweisen konnte. Dieses anspruchsvolle Ziel stellte sich die damalige Bühlauer Wehrleitung. Durch mehrere Gespräche des damaligen Wehrleiters Werner Hölzel mit den Ehefrauen der Kameraden erklärten sich 10 Frauen zur Mitarbeit in der Wehr bereit.   Zu diesen Gründungsmitgliedern, den ersten aktiven Kameradinnen, gehörten Brigitte Däbritz, Annemarie Hofmann, Edith Hölzel, Gerda Fleischer, Ulla Furkert, Rosemarie Jacob, Monika Thielemann, Traudel Trepte, Gudrun Vogt und Ursula Woidt. Kurz nach dem offiziellen Gründungstag, am 7. Oktober 1969, wurde die Anzahl durch weitere Kameradinnen erhöht. Dazu gehörten Monika Hölzel, Gisela Illgen, Heidi Jacob, Petra Müller, Rosmarie Müller, Gabi Päperer und Liesbeth Schurig. Als Leiterin dieser Gruppe wurde die Kameradin Rosmarie Müller gewählt, die mit viel Geschick in dieser Funktion 20 Jahre tätig war. Sie hat sehr großen Anteil daran, dass die Kameradinnen noch heute zahlenmäßig die größte Gruppe der Stadt Dresden bildet. Durchschnittlich besteht diese Gruppe aus 20 Frauen. Durch die Kameraden Walter Furkert und Horst Schmoll wurden anfänglich die Kameradinnen mit dem Grund- und Fachwissen des Vorbeugenden Brandschutzes vertraut gemacht. Die Gruppe verhielt sich äußerst diszipliniert und trug nach relativ kurzer Zeit selbst zum gelingen der anspruchsvollen monatlichen Ausbildung bei. Neben den vielen jährlichen Kontrollen im vorbeugenden Brandschutz sowohl in den Wohnstätten, Betrieben und im Gesundheitswesen sowie in Handel- und Dienstleistungseinrichtungen, sind die Frauen auch im Theatersicherheitsdienst tätig und unterstützen die Kameraden bei den durchzuführenden Aufgaben. Stets sind sie auch an den Vorbereitungen und Durchführungen der verschiedensten Veranstaltung maßgeblich beteiligt. Es besteht innerhalb der Wehr ein fester Zusammenhalt und ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein zwischen den Kameradinnen und Kameraden. Kathrin Illgen, die derzeitige Leiterin der Frauengruppe, organisiert die Ausbildungsdienste und sorgt gemeinsam mit der Gruppe für Ordnung und Sicherheit im Gerätehaus. die Dienstdurchführung erfolgt zum Teil gemeinsam mit der operativen Abteilung und haben das Ziel, dass brandschutztechnische Wissen ständig zu erweitern, um die Aufgaben im Brandschutzsicherheitswachdienst durchführen zu können.
Frauenlöschgruppe auf dem Konzertplatz Schulungsveranstaltung
9. Fahrzeuge von 1901 - 2013 1901 pferdeziehbare 4- rädrige Saug- und Druckspritze mit tief liegendem Wasserkasten( Zylinderweite 110 mm ) handziehbaren Hydrantenwagen mit Schlauchhaspel 405 m Schlauchleitung, diverse Armaturen und Leitern 1910 mechanische Schiebeleiter 1930 Motorspritze Modell “Siegerin” 1931 Löschfahrzeug Mercedes mit Motorspritze, 50 PS 1959 Tragkraftspritzenanhänger mit TS 8 1960 Löschfahrzeug LF 25 (Generalreparatur des Fahrzeugs durch die FFw Bühlau in Eigenleistung) 1965/ 66 Löschfahrzeug LF 15 1982/ 83 LKW Robur Löschfahrzeug 8/ STA (1996 außer Betrieb) 1994 Tanklöschfahrzeug TLF 16 W 50 (2007 außer Betrieb) 1996 Löschfahrzeug LF 16 W 50 (Generalreparatur des Fahrzeugs durch die FFw Bühlau in Eigenleistung, 2004 außer Betrieb) 2004 Löschfahrzeug LF 20/ 16 MAN 2005 MZF MB 208 D- KA Sprinter, 2013 außer Betrieb 2007 Tanklöschfahrzeug TLF 16/ 25 MAN
Gerätehaus 1901 1931 - Löschfahrzeug Mercedes mit Motorspritze, 50 PS
10. Die Wehrleiter von 1901 - 2013 1901 - 1903 Hauptmann Hugo Schild, Schlossermeister 1903 - 1908 Hauptmann Max Mildner, Tischlermeister 1908 - 1910 Hauptmann Hugo Illgen, Maurer- und Zimmermeister 1910 - 1920 Hauptmann Dr. Lohse, Tierarzt 1920 - 1946 Hauptmann Georg Pötsch, Baumeister 1946 - 1958 Vom 30. April 1946 bis 7. November 1958 ruhte die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Bühlau auf Beschluss des Rates der Stadt Dresden wegen Fehlens von Ausrüstung und Bekleidung. 1958 - 1966 Oberbrandmeister Herbert Illgen, Bauingenieur 1966 - 1978 Brandmeister Werner Hölzel, Sattlermeister 1978 - 1985 Oberbrandmeister Herbert Illgen, Bauingenieur 1985 - 1990 Brandmeister Wolfgang Jacob, Rohrlegemeister 1990 - 1994 Oberbrandmeister Horst Schmoll, Maurermeister 1994 - 1998 Hauptbrandmeister Thomas John, Schmiedemeister 1998 - 2006 Oberbrandmeister Ulrich Thielemann, Bauleiter Fernmeldewesen 2006 - 2010 Hauptbrandmeister Thomas John, Schmiedemeister 2010 - jetzt Hauptbrandmeister Frank Pfeiffer, Rohrleitungsbauer
Text: Bm. Siegfried Däbritz Chronik: OBm Herbert Illgen Quelle: Festschrift 2001
Stadtteilfeuerwehr Dresden Bühlau LF 20/ 16 TLF 16/ 25 Wappen
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